Drei Bücher und jüngst seinen zweiten Film hat der aus Brasilien stammende Schriftsteller und Regisseur Zé do Rock bereits vorgelegt, das vierte Zeugnis seiner literarischen Schaffenskraft liegt diesen Monat druckfrisch in den Buchläden. Der Weltenbummler, der über 120 Länder der Erde bereist hat (das lässt auch manchen langjährigen Außenminister vor Neid erblassen) und davon in seinen oft autobiographisch angelegten Werken beredt Auskunft zu geben weiß, lebt mittlerweile seit Jahrzehnten in München, der„preussisheste[n] stadt in Deutshland“ und ist dort „zu einer Art braso-bayer geworden“.
Als roten Faden stellt Zé do Rock jedoch ein tiefernstes Thema in den Mittelpunkt seines neuen Werkes, das Abrutschen unseres Planten in ein „neues sichaheits- un gesundheitsmittelalter“. Er bekennt freimütig – heutzutage fast schon mutig: „Ich lebe lieba 75 jahre mit qualmen, trinken, süßigkeiten, saftigem fettem essen, fleisch, kaffee, denn 100 jahre ohne. Und find auch nicht, dass das a charaktadefizit s“. Als Hauptanlass seines Engagements fungierte der Umstand, dass weitreichende gesetzliche Rauchverbote vor fast zwei Jahren auch den Freistaat Bayern erreichten.
Noch bis zum 27.08.2009 kann jeder geneigte Leser die e-Petition von Sascha Sonnenberg "Reduzierung des Steueranteils auf Tabakwaren" an den Deutschen Bundestag im Internet mitzeichnen (falls der Link wegen Zeilenwechsels nicht funktioniert, bitte im Adressfeld des Browsers zusammensetzen). Der Text der Petition: "Der Deutsche Bundestag möge beschließen die Tabaksteuer drastisch zu reduzieren. Gegenüber dem jetzigen Steueranteil von ca. 76,7 % (inkl. Mehrwertsteuer) auf den Kaufpreis, möge der Steueranteil auf max. 25 % begrenzt werden." Herr Sonnenberg liefert unter der angegebenen Internetadresse eine umfangreiche Begründung.
Tabakkontrolle: Tabakkontrolle kann lustig sein - Ekelbilderwettbewerb
Samstag, 04. Juli -
Am gestrigen Weltrauchertag fand die Preisverleihung im von Netzwerk Rauchen e.V. veranstalteten „Ekelbilderwettbewerb“ statt. Die Sieger wurden durch eine öffentliche Abstimmung ermittelt.
Den ersten Platz belegt verdientermaßen ein „bildlicher Warnhinweis“ von zwei prominenten Verbreitern der Passivrauchlüge. Der Autor erhält als Preis die „Blaue Netzwerk Rauchen Giesskanne“. Den zweiten Platz, dotiert mit dem „Netzwerk Rauchen Badetuch“ errang ein Beitrag, der die Verflechtung von Industrie und Forschung aufs Korn nimmt. Der dritte Sieger darf sich auf den „Netzwerk Rauchen Sammelteller“ freuen. Sein „Ekelbild“ macht deutlich, wohin Übertreibungen aller Art führen.
Zahlreiche Teilnehmer ließen einen Monat lang ihrer Phantasie freien Lauf und übten sich in der Kunst der Satire. 38 kleine Kunstwerke sind in dieser Zeit entstanden. Der erstmalig ausgetragene Wettstreit sollte dazu dienen, das wahre, hässliche Gesicht der Tabakkontrolle ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Die gestellte Aufgabe lautete, bekannte Protagonisten der Raucherverfolgung satirisch zu entkleiden und in Form eines „bildlichen Warnhinweises“ darzustellen.
Am Weltrauchertag& den 1. Juli wird die Preisverleihung im von Netzwerk Rauchen e.V. veranstalteten „Ekelbilderwettbewerb“ stattfinden. Die Beiträge der zahlreichen Teilnehmer sind satirische Warnungen vor Politikern und prominenten Lobbyisten, die sich im von ihnen angezettelten Krieg Raucher gegen Nichtraucher besonderer Auszeichnungen verdient gemacht haben. Die Bilder persiflieren die geplanten so genannten „bildlichen Warnhinweisen“ auf Tabakprodukten als weiteren Schritt zur Verunglimpfung einer ganzen Bevölkerungsgruppe.
Gian Turci über die Tendenz, unsere Freiheit auf dem Scheiterhaufen des Gesundheitswahns und der staatlichen Bevormundung zu opfern:
Ich behaupte hier, dass unsere Gesellschaft immer trunkener wird vom zeitgenössischen Umwelt- und Gesundheitswahn. Der neue Fanatismus speit Panik, Prohibition, Regulierung, Kontrolle, Überwachung, Bürokratie, Behörden, ein idiotisches Zerrbild von Sicherheit, etc. über uns aus. Er stinkt nach billigem Moralismus und arroganter Verachtung Andersdenkender. Pseudowissenschaft und Fehlinformationen, die auf vermeintlich "sichere", "gesunde" und "politisch korrekte" Verhaltensweisen abzielen, blöken uns allseits lautstark entgegen.
Donnerstag, 21. Mai -Das Buch "Velvet Glove, Iron Fist" von Christopher Snowdon entlarvt die Passivrauchlüge in überzeugender Weise anhand konkreter Beispiele. Nach einem historischen Abriss der Anti-Tabak-Bewegungen und der damit verbundenen Prohibitionsversuche, untersucht der Autor viele Publikationen und Studien auf ihre Plausibilität und ihren Wahrheitsgehalt und überführt sie als zweckdienliche Spekulationen oder bewusste Manipulationen. Der Autor folgt den Fäden, die das Netz der Tabakkontrolle im Hintergrund mit Politikern und Pharmaunternehmen spinnen und weist Interessenkonflikte nach. Das Buch deckt auch die enormen finanziellen Interessen auf, die die Anti-Tabak-Industrie am Leben erhalten und motivieren. Das Buch ist zur Zeit zu einem reduzierten Subskriptionspreis erhältlich. Nicht nur der sachliche, gut recherchierte Inhalt dieses Buchs, sondern auch die unermüdlichen Bestrebungen des Autors, die Passivrauchlüge aufzudecken, machen dieses Buch zu einem Muss für alle Gegner staatlicher Eingriffe in die privaten Belange.
Velvet Glove, Iron Fist takes the reader on a journey from 15th century Cuba to 21st century California, via Revolutionary France, Victorian Britain, Prohibition Era America and Nazi Germany. Along the way, the author finds uncanny parallels between today's anti-smoking activists and those of the past. Today, as the same tactics begin to be used against those who enjoy alcohol, chocolate, fast food, gambling and perfume, Velvet Glove, Iron Fist provides a timely reminder that once politicians start regulating private behaviour, they find it very hard to quit.
Die Tabakkontrolleure unter der Führung der WHO und mit nicht uneigennütziger Hilfe einiger Pharmakonzerne agieren global. Um ihr Ziel, eine rauchfreie Welt (damit ist nur Tabakrauch gemeint) zu erreichen, säen sie Hass und wiegeln Nichtraucher gegen Raucher auf, überall auf der Welt.
Jede Form von Tabak sei böse und bekämpfungswürdig, heißt das Credo der Tabakkontrolle. Auch die Wasserpfeife. Kein Wunder, dass auch über das Shisha-Rauchen haltlose Propaganda verbreitet wird. Einer der wichtigsten Shisha-Experten der Welt wehrt sich aber: Dr. Kamal Chaouachi (Universität Paris), ein unabhängiger Wissenschaftler, der der WHO gravierende wissenschaftliche Verfehlungen in ihren Auslassungen über Wasserpfeifen nachweist.
In einem Interview mit dem britischen Journalisten Christopher Snowdon, das Netzwerk Rauchen in deutscher Übersetzung vorlegt, rechnet er auch mit dem Dogmatismus und den Irreführungen von Globalink ab, einem sektenartigen Netzwerk von Antirauchern im wissenschaftlichen Gewand, die die Welttabakpolitik fest im Griff halten, nicht zuletzt auch durch die Herausgabe vermeintlich seriöser Fachzeitschriften. Seine lesenswerten Auführungen beleuchten die Strukturen des pseudo-wissenschaftlichen Arms der globalen Tabakkontrolle, nicht zuletzt die Dominanz amerikanischer Tabakfeinde, eindrücklich.
"Es wurde ein totalitäres System installiert, und wenn es hoffentlich zusammenbricht, können wir die Bezeichnung 'Tabakkontrolle' nicht so weiter verwenden, als wäre nichts gewesen."
Mittwoch, 08. April -Schriftsteller und Weltenbummler Zé do Rock, der schon in über 120 Ländern der Welt geraucht hat, unterstützt die Aktion "Rauchen erlaubt" von Netzwerk Rauchen. Der mehrfach preisgekrönte Literat (u.a.: "Fom Winde ferfeelt", "UFO in der Küche"), Regisseur und Schöpfer von "Ultradoitsh", einer vereinfachten deutschen Orthographie, wird in seinem neuen Buch Reisetipps für Raucher geben und die Passivrauchlüge angreifen. Das Buch heißt "Jede Sekunde stirbt ein Nichtraucher" und erscheint im August.
Den Tabakgegnern empfiehlt der Weitgereiste, in München ansässige Brasilianer, das kleine asiatische Königreich Bhutan mit seiner umfassenden Tabakprohibition: "Nichtraucha get nach Bhutan, da is die lebenserwartung nur 65 jare, dafyr stirbt man aba gesund und hat ni seine weshe washen myssen."