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Donnerstag, 19. November - Bayern kommt nicht zur Ruhe. Morgen geht's los mit der neuen Raucherhatz. Diesmal in den Rathäusern.
Diejenigen, die es nicht ertragen können bzw. wollen, dass es immer noch Raucher gibt in den Kneipen des Freistaats (und dass man die nicht deswegen anzeigen kann), rufen zum letzten Gefecht. Flächendeckend zuplakatiert haben sie Bayern schon. Die Plakate zeigen ein riesiges Rauchverbotsschild, mithin das goldene Kalb der Antiraucher, darüber den Imperativ "Eintragen!". Damit ist der Ton schon mal ganz gut getroffen. Unzählige Propaganda-Flyer flattern unbestellt in Briefkästen ... zumindest an Geld scheint es nicht zu fehlen.
Bis 2. Dezember wollen sie nun auch auf der Straße Passanten ansprechen und zur Unterschrift unter ihr Apartheidsbestreben zu bewegen. Na, wie mag ein solcher Dialog klingen? "Sie wollen doch auch nicht, dass wir wieder überall legal vergiftet werden, oder?" - "Wieso, ich habe gedacht ..." - "Eben, gell! Haben Sie gedacht! Aber nix is! Also helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Schlimmste zu verhüten!" ... oder vergleichbar.
Das Netzwerk Rauchen hat anlässlich dieser Rattenfängeraktion eine neue Folge der beliebten Reihe "Neues vom Schelm" herausgebracht: "Die Stunde der Fanatiker". Auch kann dort jeder, der noch nicht genau weiß, wie heftig sein Herz für den Nichtraucherschutz schlägt, den "Fanatiker-Test" machen.
Außerdem kritisiert das Netzwerk in Offenen Briefen an die beteiligten Parteien ÖDP, SPD und Grüne das seltsame Zustandekommen dieses Plebiszits, genauer: den merkwürdigen Schulterschluss von Rot und Grün bis Rechtsaußen, die Fragen aufwerfende Finanzierung und die unbelegte Existenz eines "Bündnis rauchfreie Gastronomie".
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Politik: Wenn Wahlen etwas ändern würden...
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Samstag, 26. September - ... wären sie verboten. Dieser Tucholsky zugeschriebene Satz hat heute, da uns das Wort "verboten" besonders oft entgegen schallt, einen merkwürdig aktuellen Klang. Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl. Das Netzwerk Rauchen gibt dazu keine Wahlempfehlung heraus. Denn es ist unter den allseits bekannten Parteien keine einzige auszumachen, die die Stimmen der Raucher und besonnenen Nichtraucher verdient hätte. Die einen haben sich vollständig in die Entmündigungspolitik verrannt (Grüne, SPD, Linke), die anderen tragen die Verbotskeule verhohlen im Ärmel (CDU, FDP), um sie bei günstiger Gelegenheit zu schwingen. Man fragt sich bisweilen, was für Figuren sich da überhaupt um die Macht im Staate balgen. Glauben die an die Passivrauch-Märchen aus Heidelberg, mit denen sie die Leute gegeneinander aufhetzen? Wenn ja, sind sie eigentlich zu dumm zum Regieren. Wenn nein, sind sie zu verlogen. Gut fürs Volk ist weder das eine noch das andere. Wir leben in einer interessanten Zeit. Selten war es so einfach, das Mittelalter zu verstehen. Wir erleben, wie sich die Politikerkaste kollektiv andient, einem Wahn zu huldigen, dem ein paar Strippenzieher im Hintergrund verfallen sind - oder gut daran verdienen. Gereicht als "Wissenschaft" (mit Unbehagen erinnern wir uns, dass auch der Rassenwahn und der Hexenglaube "wissenschaftlich" untermauert waren). Und wir beobachten staunend, wie die Medien die Auswüchse des Wahns bejubeln. Gab's auch schon mehrfach, weltweit, war aber nie ein Indiz für eine strahlende Epoche. Wen also wählen, wenn alle nur dasselbe wollen, nämlich das Wahlvolk an die kurze Leine nehmen? Sie müssen leider ganz allein entscheiden, ob Sie Ihr Kreuzchen bei einem vermeintlichen "kleineren Übel" machen oder bei einer weniger bekannten Partei oder nirgendwo oder quer über alle drüber.
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Mittwoch, 05. August - Fassbierumsatz weiter im Keller. Was hat das mit "Banken" zu tun? Lesen! Brauer fordern in der "Darmstädter Erklärung" vom 18. Juni 2009 den Verzicht auf weitere staatliche Eingriffe und Regelungen: "Die Gastronomie habe durch die absoluten Rauchverbote bereits Schaden genommen. Das schlage auch auf die Brauwirtschaft durch." "...Insbesondere durch das absolute Rauchverbot komme es dazu, dass viele gastronomische Betriebe in starke Zahlungsschwierigkeiten geraten. Wenn Darlehen nicht wie vereinbart rückgeführt werden können, ist eine unmittelbare Ausweitung der Probleme auf den Kreditgeber Brauerei somit offensichtlich." Mit dieser Erklärung wird die Politik u.a. aufgefordert, "flächendeckend eine tolerante Lösung für die Rauchverbote auf Länderebene umzusetzen." Ob's die Politik vernimmt ? Die Brauer sind immerhin die Banken der Gastwirte. Und die Politik liebt Banken. Koste es uns, was sie wollen. Werden jetzt einfach die Verbote aufgehoben oder kommt die Brauer-BadBank? Jeder darf mitraten. [Quelle: Deutscher Brauer-Bund]
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Gastronomie: Rauchverbot beschert klassischer Gastronomie erhebliche Verluste
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Mittwoch, 05. August - RAUCHVERBOT BESCHERT KLASSISCHER GASTRONOMIE ERHEBLICHE VERLUSTE - UND DIE BURGERKETTEN FREUEN SICH!
Die Umsatzzahlen für die klassische Gastronomie in Deutschland sind alarmierend. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes erlebt die Gastronomie im ersten Quartal 2009 den größten Einbruch seit dem Jahr 2003 mit Umsatzverlusten von real 10,1 Prozent in der getränkegeprägten und real 6,1 Prozent in der speisengeprägten Gastronomie. Dabei ist hierin das gute Ergebnis der Systemgastronomie bereits enthalten, die schon im Jahr 2008 gegen den Abwärtstrend in der klassischen Gastronomie mit einem Umsatzplus von 4,2 Prozent glänzte.
Des einen Leid, des anderen Freud: "Diese positive Entwicklung im Jahr 2008 freut uns", sagt Wolfgang Goebel, Vorsitzender des Interessenverbandes der Systemgastronomie (BdS) und Personalvorstand von McDonald's Deutschland Inc. "Ganz besonders erfreulich ist, dass wir auch im Jahr 2009 mit stabilen Wachstumszahlen rechnen können."
Derweil die Individualgastronomie "rauchfrei" vor die Hunde geht ... [Quellen: Statistisches Bundesamt; Interessenverband der Systemgastronomie]
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Mittwoch, 05. August - Nachdem die CSU bei der Landtagswahl eine erdrutschartige Wahlschlappe einstecken musste und inzwischen mit der FDP regieren muss, wurde Deutschlands strengstes Rauchverbot jetzt "gelockert", wie es heißt. Dahingehend, dass sich Kleinlokale zu Raucherlokalen erklären können - unter Übernahme der bereits weit verbreiteten, aber deshalb nicht besser nachvollziehbaren Einschränkungen: kleiner als 75 qm, "getränkegeprägt", kein Zutritt unter 18. Faktisch verboten werden gleichzeitig per Federstrich die Raucherclubs. Genau die legendären Raucherclubs, mit denen findige Gastronomen eine Katastrophe in der Branche gerade noch abwehren konnten. Speiselokale also, die sich zu Raucherclubs erklärt hatten, um ihre Gäste zu halten, haben diese Möglichkeit nun nicht mehr. Ebensowenig alle Einraumlokale ab 75 qm. War es das, wofür die Bayern die FDP in den Landtag gewählt haben? Worin sieht diese überhaupt nun ihr Verdienst in dieser Neufassung des Gesetzes?
Auf Anfrage von smokersnews.de erklärt die FDP Bayern wortreich, wie schwierig sich die amtliche Kontrolle der vielen Raucherclubs gestaltet habe und schließt mit den Worten:
"Mit den Änderungen zum Nichtraucherschutzgesetz haben wir diesen Zustand beendet und wieder für Rechtssicherheit gesorgt, für Nichtraucher, Raucher und die Gastronomen." Wie sich diese "Rechtssicherheit" mit "Freiheit" vereinbart, ist ein Geheimnis der FDP.
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Proteste: Joe Jackson über Eckkneipen und nackte Kaiser
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Freitag, 05. Juni - Vor wenigen Wochen erschien ein Artikel aus der Feder unseres Schirmherrn, des Musikers Joe Jackson, in dem er sich mit den Rauchverboten in Deutschland auseinandersetzt. Diesen Text präsentiert Netzwerk Rauchen hier in deutscher Übersetzung. Sein Fazit: "Deutschland wird zumindest nicht das erste Land sein, welches in eine freudlose, blitzsaubere Zukunft des Social Engineering schlafwandelt. Stecken Sie sich also eine Zigarette an, erheben Sie Ihr Glas, und trinken Sie auf diese gesunde Respektlosigkeit gegenüber Autorität, die in den Berliner Kneipen noch gesund und munter ist."
Joe Jackson wird im Juni und Juli mehrfach live mit Band in Deutschland auftreten, siehe Tourneeplan.
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Donnerstag, 04. Juni - Unerwartete Konsequenzen
Indoktrination, Verbreiten von Angst, Übertreibung und gezielte Desinformation gehören zur Taktik der Tabakkontrolle. Auch da WHO-Kollaborationszentrum am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) greift zu diesen Propagandatricks. Kein Mittel ist unheilig, solange der Zweck es heiligt.
Offener Brief
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Sonntag, 17. Mai - Die Rechtsprechung scheint unabhängig genug, um den Anti-Rauchern gelegentlich Einhalt zu gebieten. Jedenfalls sind jüngst mehrere Gerichtsentscheidungen ergangen, die einem ihrer Folterinstrumente, gesetzlichen Rauchverboten, Einhalt bieten.
Im hessischen Haina wurde das absolute Rauchverbot in der forensischen Psychiatrie aufgehoben. Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt: Generelle Rauchverbote im Maßregelvollzug schränken die verblienenen Freiheitsrechte der Insassen unverhältnismäßig ein. Ähnlich hatte im vergangenen Jahr bereits das Landgericht Marburg entschieden. Nun kann in Einzelzimmer, in gesonderten Raucherräumen und im Freien wieder Tabak genossen werden. Dem Fanatismus und Menschenhass des Klinikleiters, der Nikotinprodukte der Pharmakonzerne dort verteilen ließ, wurde also vorläufig ein Riegel vorgeschoben.
Ein Spielkasino in mecklenburg-vorpommerschen Warnemünde war zu Unrecht wegen rauchender Pokerspieler zur Zahlung eines Bussgeldes veranlasst worden. So urteilte das Amtsgericht Rostock, da die Spielbanken nicht ausdrücklich im Landesrauchverbotsgesetz erwähnt sind und wohl auch nicht als Kultureinrichtungen wie etwa Museen gelten könnten. Vorerst also Entwarnung für den Betrieb; Spielkasinos leiden wirtschaftlich sehr unter Einnahmerückgängen durch Rauchverbote.
Ein weitere gerichtliche Entscheidung wurde jüngst in den Niederlanden gefällt. Ein zweitinstanzliches Urteil in s'Hertogenbosch erklärte das Rauchverbot in Gaststätten ohne Angestellte für gesetzwidrig. Die Stiftung KHO arbeitet an mehreren Musterprozessen zugunsten kleiner Gaststätten.
In allen Fällen steht jedoch zu befürchten, dass durch höherinstanzliche Urteile Gesetzesänderungen oder andere Maßnahmen das Erreichte zunichte gemacht wird. Die Tabakkontrolle wird sich durch Gerichte alleine nicht aufhalten lassen. Es ist an uns, sie zu stoppen.
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Rückkehr zur Vernunft im Arbeitsschutz
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Dienstag, 07. April - Am 26. März hat der Bundestag mehrere Anträge abgelehnt, die eine Verschärfung von Rauchverboten über die sogenannte Arbeitsstättenverordnung vorsahen. Netzwerk Rauchen begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.
Näheres finden Sie in unserer Pressemitteilung.
Hierbei hat gewiss der nahende Bundestagswahl-Termin eine Rolle gespielt. Nach dem Urnengang im Herbst wird es weitere Vorstöße zur Gängelung des Rauchens, Essens, Trinkens und vieler weiterer Handlungen geben, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und auf EU-Ebene ist sogar ein Verbot des Tabakrauchens an allen Arbeitsplätzen geplant.
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Freitag, 03. April - Dem Eurobarometer, einer Bevölkerungsumfrage der EU-Kommission, zufolge sind die Deutschen mehrheitlich gegen Rauchverbote in Kneipen und Clubs. Laut aktueller Befragung sprechen sich über 50% der Bundesbürger gegen Rauchverbote in diesen Lokalen aus. Bei den Nachbarn Niederlande und Österreich ist der Widerstand ähnlich groß.
Auch was Rauchverbote an anderen Örtlichkeiten betrifft, stoßen die Umerzieher und Gesundheitswahnsinnigen auf eine starke Opposition in den genannten Ländern.
Wieder ein Schlag für die Antis, die anderen Entscheidungsträgern gerne die angebliche hohe Popularität ihrer Raucherunterdrückung weismachen wollen.
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| Donnerstag, 05 März | | · | Politischer Appell der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung |
| Freitag, 16 Januar | | · | Hessen-Wahl für Raucher |
| Mittwoch, 31 Dezember | | · | Kalter Rauchkrieger rezensiert |
| Sonntag, 07 Dezember | | · | Für wen spricht die Antiraucher-Lobby? |
| Sonntag, 23 November | | · | Magazin Rauchmelder - zweite Ausgabe |
| Freitag, 31 Oktober | | · | Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung |
| · | Rauchen in Mietwohnungen |
| Dienstag, 21 Oktober | | · | Smoke rezensiert |
| · | Bundesversammlung in Dresden |
| Montag, 20 Oktober | | · | Freiheit statt Angst |
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